CES 2012: Nanobeschichtung macht Smartphones und Tablets wasserfest

    CES 2012: Nanobeschichtung macht Smartphones und Tablets wasserfest

    CES 2012: Nanobeschichtung macht Smartphones und Tablets wasserfest
    Lisa Bruness # 16.01.2012 11:37 Uhr


    Flüssigkeiten und elektronische Geräte verstehen sich nicht - der ein oder andere Nutzer hat dies bestimmt schon an eigenem Leib erlebt. Bislang bestehen Lösungen, beispielsweise ein Smartphone gegen Wasser zu schützen, meist aus auftragenden Hüllen. Auf der CES 2012 zeigten mehrere Hersteller eine praktische und zuverlässige Alternative.


    >>>Dank einer Nanobeschichtung - hier von HzO - macht Wasser dem Tablet nichts mehr aus. (Bild: netzwelt)


    Wasserschäden bei Smartphones und Tablets sind sehr ärgerlich, da sie oftmals zu einem Versagen des Geräts führen. Dabei ist es schnell passiert, dass zum Beispiel Kaffee über das Smartphone verschüttet wird. Wasserdichte Schutzhüllen sind oftmals sehr klobig und für den Taucheinsatz gedacht. Der Nutzer wird sein Smartphone oder Tablet deshalb nur in Ausnahmefällen damit schützen. Dank einer Nanobeschichtung sollen die mobilen Geräte in Zukunft dauerhaft geschützt werden.


    Von innen heraus geschützt

    Die Nanobeschichtung wird dabei nicht einfach nur auf die Oberfläche des Smartphones beziehungsweise Tablets gegeben, sondern sie versiegelt das Gerät von innen heraus. Die gesamte Elektronik wird dadurch geschützt, sodass es kein Problem darstellt, wenn Wasser in das Smartphone oder Tablet eindringt. Zu sehen ist die Beschichtung nur, wenn Wasser auf das Gerät trifft, denn das perlt einfach ab, das Aussehen des Smartphones oder Tablets wird nicht verändert.

    Auf der diesjährigen CES präsentierten gleich mehrere Hersteller eine solche Nanobeschichtung und betonen deren einzigartige Technologie. So tauchten HzO, P2i und Liquipel mehrere Smartphones und Tablets in Wasser oder ließen sie ständig mit Wasser berieseln. Die Geräte überstanden dies unbeschadet. Um die Funktionstüchtigkeit zu beweisen, konnten Besucher der CES beispielsweise auf dem in Wasser getauchten Smartphone anrufen und so sehen, dass es auch tatsächlich klingelt.